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Buchpräsentation!

Ana Tajder - Titoland. Eine gleichere Kindheit

Dienstag, 17.4.2012, ab 19 Uhr, phil

"Ana Tajder hat etwas Wunderbares geschaffen: Jedwede kitschig-nostalgische Verklärung wurde vermieden – sie hat ein Buch geschrieben, das das ehemalige Jugoslawien in einem gänzlich anderen Licht zeigt: poetisch und wahrhaftig! Weil es einzig und allein um die Menschlichkeit geht …"

Michael Stavaric

Wir freuen uns auf einens chönen literarischen Abend mit der Autorin. Der Eintritt ist frei.

13/04/2012 phil christian biblio.phil 0 Kommentare

Jugoslawien in den 70er- und 80er-Jahren: ein Land im Aufbruch, ein Land im Gleichschritt. Obwohl die Grenzen zum Westen nicht abgeriegelt waren, ist über Leben und Alltag wenig bekannt. Ana Tajder öffnet nun mit „Titoland“ ein Fenster zu diesem Land, das uns seltsam fremd und vertraut scheint. Tajder wirft einen unsentimentalen Blick zurück in ihre Kindheit. Sie wächst in Titos Jugoslawien als einziges Kind einer angesehenen Familie auf, mit ihren Eltern – beide gut vernetzt in der Künstler- und Filmszene – erlebt Ana ein intensives Leben im pulsierenden Zagreb.
Scheinbar nur lose miteinander verknüpfte Kindheitserinnerungen, vom Sommer am Meer, den Reisen ins „Draußen“ oder dem stillen Glück, ein selbst genähtes und darum einzigartiges Kleid zu tragen, weben einen dichten literarischen Teppich vor dem Hintergrund des schrittweisen Zusammenbruchs von Titos Reich. Anas Kindheit endet nicht abrupt, sondern zerfällt schmerzhaft Stück für Stück, ganz wie das Land, in dem sie lebt. Was folgt, ist ein Aufbruch ins Ungewisse.
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Ana Tajder,
geboren 1974 in Zagreb, Kroatien. Lebt seit 1991 in Wien, wo sie ihr Studium der Betriebswirtschaft (MBA) absolvierte. Tätigkeiten im diplomatischen Dienst, im internationalen Marketing eines Konzerns und bei einer der weltgrößten Werbeagenturen. Freie Autorin und Journalistin. Ihre gesellschaftskritischen Artikel erscheinen in diversen österreichischen, deutschen und kroatischen Zeitschriften. Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2010/11. Bei Czernin: Von der Barbie zum Vibrator. Roman (2009).
www.tajder.com
„Es ist sicherlich schwer und kompliziert, im 21. Jahrhundert eine Frau zu sein. Vielleicht ist dies der Grund warum Anas Buch so witzig ist. Sie hatte keine Wahl als über sich selbst zu lachen.“
Frédéric Beigbeder zu "Von der Barbie zum Vibrator"

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