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Buchpräsentation

Linda Stift

Dienstag, 15.2.2011, 19.30

Der falsche Frühling hat nicht nur unseren Namenskollegen in den USA, sondern auch uns aus dem Winterschlaf geweckt und wir haben unseren Programmbau verlassen. Somit erwachen auch die Lebensgeister neu und wir starten mit einer fulminanten Buchpräsentation ins Jahr 2011!

Am Dienstag, den 15 Februar um 19.30 kommt Linda Stift, um ihren Roman „Kein einziger Tag“ (Deuticke) bei uns zu präsentieren.

Eintritt frei!

09/02/2011 phil christian biblio.phil 0 Kommentare

Paul ist alles andere als erfreut, als sein anhänglicher Zwillingsbruder Paco, ein mittelmäßiger Serien-Schauspieler, zu Dreharbeiten in der Stadt auftaucht. Paco hatte ihre Trennung - sie waren als siamesische Zwillinge auf die Welt gekommen - nie akzeptiert; Paul musste mehrfach den Wohnort wechseln, um die notwendige Distanz herzustellen. Nun bricht Paco gewaltsam wieder in Pauls Leben ein. Jenny, Pauls Freundin, ist begeistert von Paco und seinen Kochkünsten. Während Paul zunehmend panisch wird, schafft es Paco in eine Fernsehshow, bei der der Gewinner eine Gratis-Schönheitsoperation bekommt. Doch auch Paul hat seine dunkle Seite …

Der Roman der österreichischen Schriftstellerin handelt von dem obsessiven Wunsch nach Nähe und liest sich packend wie ein Thriller.

Nun, wir sind sehr gespannt und freuen uns - Dienstag, 15. Februar, 19.30 Uhr, Eintritt frei!

Und noch mehr (heimische) Autoren und ihre Bücher warten bei uns im phil auf die werte Leserschaft.

Zum Beispiel:

Thomas Glavinic hat mit "Lisa" nachgelegt, einem rumpelnden, nichtdestotrotz sehr unterhaltsamen Text über Paranoia, Massenmord und die beruhigenden Facetten von Kokain. Dazu empfehlen wir das "Big Butt Book" aus dem Taschen-Verlag, im wahrsten Sinne ein Fettes-Arsch-Buch. Arno Geigers "Der alte König in seinem Exil" dagegen handelt von der Vergangenheit und dementen Gegenwart des eigenen Vaters - ein berührendes und ehrliches Buch voll Poesie und, trotz der Thematik, Heiterkeit. Ein Wahnsinn ist auch Daniel Woodrells "Winters Knochen", ein harter Roman über die Suche einer Tochter nach ihrem Crystal-Meth-kochenden Vater. Dazu empfiehlt sich natürlich die eine oder andere Folge "Breaking Bad". Ebenfalls auf DVD erschienen und bei uns zu haben ist Banksys "Exit through the Gift Shop", eine wahnwitzige Fake-Documentary aus der und über die Graffiti-Szene, der letztens erfolgreich im Gartenbaukino lief. Apropos: Die Verfilmung von eben erwähntem "Winters Knochen" wird ab 1.4. im Gartenbaukino laufen. Davor ist der Film schon am 27.2., im Rahmen der alljährlichen Oscar-Gala, im Gartenbaukino zu sehen - vormerken!

Daneben lieben wir nach wie vor Murakamis "1Q84", Herrndorfs "Tschick", "Skippy stirbt" von Paul Murray sowie den super Suter "Allmen und die Libellen" und, und, und. Viel Stoff für die letzten Wintertage und -nächte also, sowie für den Frühling, für's auf der Wiese oder an der Gumpendorferstraße sitzen und lesen. Hach.

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